+++ Mittwoch, 06.06.2018 - 18:20 - Alter: 138 Days

Teilnahme am Bundesfinale Bundesweiter Physikwettbewerb des MNU


Dieses Jahr hatte sich Dominik Münchhofen für das Bundesfinale Physik vom 5.- 9. Mai in Freising qualifiziert. Er erreichte dabei einen dritten Preis. Im Folgenden berichtet er über diese Zeit:

Vom Samstag den 5. bis Mittwoch den 9. Mai durfte ich am Bundesfinale des Physikwettbewerb des MNU in Freising teilnehmen. Insgesamt 33 Teilnehmer hatten sich hierfür deutschlandweit qualifiziert. Interessant war hierbei, dass das Finale in Teamarbeit stattfand. Dabei wurden Dreierteams gebildet, bei denen aus den Klassenstufen 6-8 sowie 9 und 10 jeweils ein Schüler dabei war. Dabei wechselte die Zusammensetzung der Teams bei jeder Prüfung, so dass jeder Teilnehmer nur einmal mit einem anderen Teilnehmer zusammengearbeitet hatte.

 

Bereits am ersten Abend startete der Wettbewerb. Nach der Zimmerverteilung und dem Abendessen begannen wir mit dem Thema physikalisches Bauen. Die Aufgabe bestand darin, mit 3 Luftballons, 4 Wattestäbchen, 3 Blatt Papier, einer Rolle Tesafilm eine Konstruktion zu bauen, mit der es möglich ist, ein rohes Ei aus 9 Meter Höhe so langsam wie möglich unbeschadet auf dem Boden aufkommen zu lassen.

Am nächsten Morgen schrieben wir am Camerloher Gymnasium die Experimentalklausur. Danach besuchten wir das eröffnete Planetarium ESO Supernova mit einer Ausstellungsfläche von 2.000 Quadratmetern. Den Abend verbrachten wir, wie auch die folgenden Abende, in unserer Unterkunft im Jugendhaus St. Anna mit Billard spielen.

Am Montag stand morgens dann die theoretische Prüfung auf dem Programm. Nachdem wir diese hinter uns gebracht hatten, fuhren wir mittags zu Texas Instruments. Dort hörten wir uns einen Vortrag über Analogchips an und besichtigten das Unternehmen. Abends erhielten wir zu unserem Erstaunen noch einen Stapel Kopien zum Thema Biophysik zur Vorbereitung auf den nächsten Tag.

Dieser startete jedoch zuerst einmal mit einer Fahrt nach München. Da es sehr heiß war, wurde der geplante Besuch des Deutschen Museums kurzerhand durch Tretbootfahren im Englischen Garten ersetzt. Am Nachmittag fuhren wir dann zur Ludwig-Maximilians-Universität München, an der wir uns einen Vortrag über Biophysik anhörten und anschließend experimentieren konnten. Auch diese Experimente wurden mit bewertet und mussten noch am gleichen Abend abgegeben werden. Den letzten Abend verbrachten wir dann mit einem gemeinsamen Grillen.

Am nächsten Tag fuhren wir dann zur Freisinger Volksbank, in der die Siegerehrung stattfand. Die 13 Preisträger erhielten eine VR-Brille vom Hauptsponsor Zeiss sowie eine Einladung zu einer Betriebsbesichtigung der Firma Zeiss im September in Oberkochen inklusive eines Besuchs der Forschungsabteilung.

Müde und erschöpft fuhren wir nach der Siegerehrung dann alle nach Hause. Wir waren uns alle aber einig, dass diese Tage zwar sehr anstrengend, aber ebenso interessant waren.  Wir hatten eine schöne Zeit als Gruppe miteinander und so beschlossen wir auch, dass wir in Zukunft weiter über WhatsApp als Gruppe in Kontakt bleiben wollen.

Dennis Kunz / Dominik Münchhofen