Vernissage am 26.09.2012

Am Mittwoch, dem 26. September 2012, fand um 19:00 Uhr eine Vernissage im Gymnasium am Steinwald statt. Der Grundkurs 12 Bildende Kunst von Frau Merz und Frau Wittinger-Houy zeigt im Foyer der Schule Arbeiten aus dem vergangenen Schuljahr.

Für die musikalische Rahmung sorgte die eigens für diesen Abend zusammengestellte Band, bestehend aus Max Rieder, Adnan Pascha, Pascal Dewes, Raphael Petri und Maya Wittinger-Houy.

Es stellen aus: Michelle Becker, Milan Beres, Jule Buth, Pascal Dewes, Pascal Gerber, Jolina Henrichs, Max Kayser, Marco Krob, Dennis Martin, Annika Niehl, Adnan Pascha, Maximilian Rieder, Dana Schleicher, Lucas Schneider, Hannah Schwedhelm und Nicola Sini.
Bei den gezeigten Arbeiten handelt es sich um Bleistiftzeichnungen, freie Kunst, sowie Hörbeiträge.

Bei den Bleistiftzeichnungen war die Aufgabe der Freiheitsstatue ein neues Gesicht zu „verpassen“. Von Donald Duck über zwei Sektgläser bis hin zu einem Halb-Cowboy Halb-Indianer Gesicht ist alles dabei.
 
„Cézanne ist ein Schmierer! Ich will nichts von ihm wissen.“
Dieser und ähnlich harte Aussprüche waren Grundlage der zweiten praktischen Arbeit mit dem Thema ,,Künstler beschimpfen Künstler“. Ausgehend von der Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts, bestand die  Aufgabe darin, ein Zitat, das die Schülerinnen und Schüler aus einer Reihe von Zitaten aussuchen konnten, bildlich umzusetzen. Es handelt sich um Zitate, bei denen moderne Künstler die Kunst anderer Künstler kritisieren. Und das, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen!
Als Technik blieb von Wasserfarben über Marmelade und Nutella alles offen.
Im Anschluss wurden die Bilder zu einem Kalender zusammengefasst.

Neben den Werken zum Betrachten gab es auch etwas zum Hören. Die Aufgabe bei den Hörbeiträgen war, sich einen kurzen Dialog, eine fiktive Führung durch eine Ausstellung oder sich etwas vollkommen Freies zur Epoche der Renaissance und den in diesem Kontext behandelten Unterrichtsinhalten zu überlegen. So streiten sich beispielsweise die beiden Künstler Leonardo da Vinci und Sandro Botticelli ausgiebig, wem denn nun die wirklichkeitsgetreuere Darstellung gelänge. In einer zweiten Arbeitsphase wurden diese selbst verfassten Texte dann von den Schülerinnen und Schülern aufgenommen und geschnitten.

Bevor eine solche Vernissage stattfinden kann gibt es viel zu tun. Deshalb ein herzlicher Dank an alle, die bei der Realisierung dieses Abends geholfen haben!