8s im NanoBioLab

Am Mi, den 23.07 machte sich die Klasse 8s des Gymnasiums am Steinwald zum NanoBioLab auf. Die Schüler konnten ihr geballtes Wissen aus Physik und Chemie anwenden und durch Ausprobieren und Überlegen eine Reihe von Fragen beantwortet werden.

  • Welcher Aerometertyp ist besser zur Unterscheidung geeignet?
  • Auf welche Weise kann ich Cola von Cola light mit Hilfe verschiedener Experimente voneinander unterscheiden ohne einen Geschmackstest durchzuführen?
  • Wie viel Zucker enthält ein Liter Cola?
  • Wie viel Kohlenstoffdioxid ist in frischer Cola enthalten?

 

 

      

Ein weiteres Highlight war die Vorführung der Thermit-Reaktion durch Herrn Seel des NBL.

 

   

Die Fahrt wurde dankenswerterweise vom VDI Saar gesponsert.


Besuch im Schüler Labor

Bericht von Viktoria Scheid, März 2013

Am Donnerstag, den 07. März, machte sich die Klasse 9m2, in Begleitung von Frau Ziegler und Frau Hans auf den Weg zur Universität des Saarlandes in Saarbrücken.

Dort angekommen wurde die Klasse in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe besuchte zuerst das SinnTec-Labor der Mechatronik, die zweite Gruppe zeitgleich das NanoBioLab. Der Besuch im SinnTec-Labor begann mit einer herzlichen Begrüßung von Herrn Nagel, der auch gleich eine kleine Einführung in das bevorstehende Bauen einer Wasserwaage gab. Mit Lötkolben und Multimeter ausgerüstet konnte die Arbeit beginnen. Beim Betrachten der Anleitung entdeckten wir viele aus dem Unterricht bekannten Bauteile wie die Diode und das Potentiometer, aber auch einige unbekannte wie der DIL-Sockel oder die Distanzbolzen. Zum Glück unterstützen uns drei nette Studenten, wenn wir beim Zusammenbau nicht mehr weiter wussten. So wurden wir trotz kleiner Startschwierigkeiten ziemlich zügig fertig. Vor allem das Löten machte uns Spaß. Wir waren alle über unsere selbstgebauten und sogar funktionierenden Wasserwaagen erfreut, die wir auch mit nach Hause nehmen durften.

Gleichzeitig befasste sich die zweite Gruppe im NanoBioLab unter der Leitung von Frau Dr. Munnia mit der Analyse von Hydroxiden. Zu unserer Sicherheit mussten wir Schutzbrillen und Schutzkittel tragen. Nach einer kleinen Einführung konnte das Experimentieren beginnen. Auch hier standen uns Stundeten zur Seite. Als erstes sollten wir drei Stoffe, die nur durch A, B und C gekennzeichnet waren, mit Hilfe von Salzsäure und Lackmussfarbstoff bestimmen. Unsere Ergebnisse sollten wir anhand der Flammenfärbung von Feststoffen überprüfen.

Das Experimentieren machte uns allen großen Spaß. Nachdem die Gruppen jeweils fertig waren, wurde getauscht. Nach der Verabschiedung in beiden Schülerlaboren stärkten wir uns noch mit einem Essen in der Mensa und machten uns zufrieden auf die Heimfahrt.

Fazit: Die etwas andere Art, den Unterricht zu erleben machte uns allen Spaß und wir lernten viel Neues kennen, vor allem in der Praxis.


Besuch im NanoBioLab der Universität des Saarlandes

Bericht von Eva Pesi, Mai 2012

Am Dienstag, den 22.05.2012, machten wir, 20 Schüler des Grundkurses 11 Chemie, und unsere Lehrerin Frau Biegler, uns auf den Weg an die Universität des Saarlandes, um dort einige chemische Experimente durchzuführen. Mit einiger Verspätung seitens des Busfahrers kamen wir heil in Saarbrücken an, wo wir auch gleich freundlich von Herrn Huwer und einigen seiner Mitstudenten begrüßt wurden. Nachdem sich jeder von uns mit einem Schutzkittel und einer Schutzbrille ausgestattet hatte, bekamen wir eine kurze Erklärung zur Vorgehensweise bei den Experimenten und teilten uns in 5 Kleingruppen auf. Als nächstes sollten wir dann den Grundstock unserer Versuche aufbauen, was sich als sehr kompliziert erwies. Jede Gruppe von uns benötigte die Hilfe der Studenten, um aus all den Geräten die gewünschte Anordnung zu erreichen.
Danach konnten wir endlich mit den eigentlichen Versuchen beginnen. Zunächst ermittelten wir die Wärmemenge von 1-Propanol. Dazu wogen wir das Gewicht des leeren Verbrennungskalorimeters und danach das des mit Wasser gefüllten, um das Gewicht des Wassers ermitteln zu können. Als nächstes wogen wir noch die Menge an Propanol, um die Masse des Stoffes nach der Verbrennung bestimmen zu können. Nun zündeten wir das Propanol an und lasen die Temperatur des Wassers nach jeder halben Minute ab. Nachdem alle Werte bestimmt waren, wurden sie in eine Formel eingesetzt und heraus kam eine Wärmemenge von 33 kJ/g. Im nächsten Versuch bestimmten wir die Wärmemenge bei der Verbrennung von Holz. Auch hier notierten wir wieder die Werte und setzten sie in die Formel ein. In unserem letzten Versuch, bestimmten wir dann noch die Wärmemenge von Kartoffeln. Die bereits von den Studenten getrockneten Kartoffeln wurden wie bisher verbrannt. Jede der Gruppen war erstaunt über die helle Lichterscheinung bei der Verbrennung.
Für die restlichen Versuche auf unserem Arbeitsblatt blieb leider keine Zeit mehr, da wir uns noch vorgenommen hatten in der Mensa etwas zu Mittag zu essen. Nach einer kurzen Besprechung unserer Versuchsergebnisse und einem Abschlussfoto, machten wir uns auf den Weg zum Mittagessen. In der Mensa angekommen waren wir erst einmal erstaunt von der Größe und aßen dann das leckere Mittagessen. Da wir bis zur Ankunft unseres Busses noch ein wenig Zeit hatten, genossen wir noch das schöne Wetter im Park der Uni. Pünktlich fuhren wir dann an der Uni ab und kamen sicher aber erschöpft von den neuen Eindrücken an der Schule an.
Wir möchten uns recht herzlich bei Frau Biegler bedanken, die uns diesen Tag ermöglicht hat und der bestimmt in positiver Erinnerung an unsere Schulzeit bestehen bleibt.