Brücken bauen

Um den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule zu erleichtern, baut das Gymnasium am Steinwald seinen Schülern und ihren Eltern viele Brücken.

  • Dies beginnt mit einem persönlichen Gespräch mit der Schulleiterin Frau Weiskircher-Hemmer, bei dem das Kennenlernen, aber auch die Steinwaldvereinbarung im Vordergrund steht. In dieser Vereinbarung verpflichtet sich der Schüler, die Grundwerte der Schule (Rücksichtnahme, gegenseitige Achtung, Ehrlichkeit und Toleranz) einzuhalten. Mit seiner Unterschrift und einem Handschlag wird dieser "Vertrag" besiegelt.
    Bereits vor den Sommerferien findet der Kennenlernabend statt - ein Treffen der neuen Schüler und ihrer Eltern mit dem Klassenlehrer und den Hauptfachlehrern. Schüler und Lehrer stellen sich einander vor und machen sich miteinander vertraut. Damit kann man beruhigter in die Ferien starten, da die vielleicht bange Frage "Was erwartet mich in der neuen Schule?" teilweise schon an diesem Abend beantwortet wird.
  • Die ersten Tage an der neuen Schule sind der Klassengemeinschaft gewidmet. Gemeinsam erkunden die Schüler die neue Umgebung, lernen ihre Mitschüler und ihren Klassenlehrer kennen und werden vertraut mit der Haus- und Pausenregelung. Eine erste Einheit aus unserem Methodencurriculum Welt des Lernens mit dem Klassenlehrer vermittelt Strategien zum Anfertigen der Hausaufgaben, zum Führen des Hausaufgabenheftes und zum Einrichten des Arbeitsplatzes. 
  • Auch die Paten unterstützen die Neuen beim Eingewöhnen. Dies sind Schüler der Klassenstufe 9, die als persönliche Ansprechpartner für die Fünftklässler zur Verfügung stehen und mit ihnen gemeinsam eine Freizeitaktivität planen. Der Kontakt zu einem älteren Schüler erweist sich als hilfreich, da es einem Kind oft leichter fällt, sich einem Mitschüler anzuvertrauen als einem Lehrer. 
  • Da für viele die tägliche Busfahrt zur Schule neu ist und das Gedränge an der Bushaltestelle verwirrend wirken mag, vermittelt die Aktion Sicheres Busfahren in Kooperation mit der Polizei und der NVG den Schülern richtige Verhaltensweisen im Bus und an der Bushaltestelle.
  • Nach den Herbstferien findet der erste Elternabend statt, zu dem die Schule einlädt. Erste Erfahrungen sind gemacht worden und so bietet dieser Abend Gelegenheit zu einem Gespräch mit Lehrern und den anderen Eltern der Klassengemeinschaft. 
  • In den Klassenstufen 5 - 7 wird das Klassenlehrerprinzip beibehalten: Der Klassenlehrer bleibt eine konstante Bezugsperson; er unterrichtet in einem Hauptfach und wenn möglich in einem weiteren Fach. In zusätzlichen Klassenleiterstunden kann individuell auf die Schüler eingegangen werden. Zudem bleiben die Hauptfachlehrer in den genannten Klassenstufen durchgehend konstante Lernpartner. 
  • In den Klassenstufen 5 und 6 finden halbjährlich Eingangsstufenkonferenzen statt, die frühe Beratungsgespräche mit den Eltern ermöglichen. Bei individuellen Problemen bietet sich selbstverständlich jederzeit die Möglichkeit das Gespräch zu suchen, denn im Vordergrund steht immer der enge Kontakt zwischen Schülern, Lehrern und Elternhaus.

All diese Brücken helfen den Schülern, sich schnell in die neue Schulgemeinschaft zu integrieren, und erfahrungsgemäß sind alle spätestens nach den Herbstferien endgültig am Gymnasium am Steinwald angekommen