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Nachhaltige Geschäftsidee:

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Die neue Schülerfirma
Das Team des Rentablen Bretts:
Im Rahmen des Seminarfaches "Nachhaltige Geschäftsidee" entstand die Schülerfirma "RentAbles Brett". Das Team dieser Firma besteht aus zwölf Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe zwölf. Diese haben am Anfang des Schuljahres die Entscheidung getroffen, ein Geschäft zu eröffnen, und haben sich dazu in Gruppen eingeteilt, wie sie in einem richtigen Unternehmen auch auftreten. So wurde die Marketingabteilung mit Lena Keßler, Sebastian Eberle, Anna-Lena Maus und Michelle Leibold besetzt, die Einkaufsabteilung mit Philipp Bohnerth und Marc Dengel, die Finanzabteilung mit Lukas Mathieu, Kevin Gauer und Till Philipp Marquardt sowie die Abteilung für das Personal mit Daniel Weber, Fabienne Lentes und Roumany Israil. Zusätzlich wurden Till Philipp Marquardt und Fabienne Lentes zur Geschäftsführung gewählt.
Unsere Geschäftsidee:
Unsere gemeinsame Geschäftsidee war und ist es, eine Kombination aus Second Hand Shop und einer Regalvermietung zu schaffen. Zusätzlich bieten wir auch Schulbedarf an. So können wir möglichst vielen Schülern eine große Vielzahl an Artikeln zu preiswerten Konditionen anbieten. Jedoch soll sich Second Hand hier nicht ausschließlich auf gebrauchte Artikel beschränken. Natürlich nehmen wir auch Neuwaren entgegen.
Unser Geschäft steht in direkter Zusammenarbeit mit den Schülern unserer Schule. Wir stellen den Schülern Regale in einem Raum der Schule zu einem Mietpreis zur Verfügung, auf welchem sie Artikel zum Verkauf anbieten können. Hier ist es besonders wichtig, dass wir mit den Schülern, die bei uns ein Regalbrett mieten möchten, in Kontakt stehen und zusammen mit ihnen dekorieren, einen Preis finden oder ihnen hilfreiche Tipps geben.
Um unsere Geschäftsidee umsetzen zu können, haben wir uns auf unsere Erfahrungen als Käufer berufen. Viele von uns waren auch schon auf Flohmärkten oder in verschiedenen Internetportalen Verkäufer und haben dort gelernt, einen Preis von etwas Gebrauchtem einzuschätzen.
Somit stellen wir auch gleichzeitig eine Alternative zum Kaufen oder Verkaufen über das Internet dar, was gerade für die jüngeren Schüler unserer Schule sehr attraktiv ist. Außerdem haben wir uns gefragt, ob unsere Geschäftsidee funktionieren kann. Dabei ist uns aufgefallen, dass wir in unserer Region und vor allem im Schulbereich ein einzigartiges Geschäft sind, d. h. dass wir keine direkte Konkurrenz haben.
Jedes Regal in unserem Laden ist ein Shop für sich und Anbieter und Verbraucher sind eine gemeinsame Gruppe, da alle auf eine Zusammenarbeit angewiesen sind. In den letzten Jahren ist auch aufgefallen, dass der Second Hand Basar an der Schule sehr viel Interesse geweckt hat und immer mehr Nachfrage als Angebot vorhanden war.
Hinzu kommt, dass für die Firma kein Verlustrisiko besteht. Unser Geschäft finanziert sich grundsätzlich über die eingenommene Miete der Regale, zusätzlich nehmen wir uns aber auch das Recht, zehn Prozent des Gewinnes der Mieter für uns zu behalten. Somit gibt es nur Gewinner! Die Schüler, in unserem Fall die Mieter, machen Gewinn und wir gewinnen auch.
Unsere Ziele:
Im Laufe des Schuljahres haben wir uns verschiedene Ziele gesetzt. Natürlich ist ein sehr wichtiges Ziel der Lerneffekt. Die Schüler lernen den Wert von etwas zu schätzen und entwickeln sich somit zu kritischen Konsumenten. Außerdem wird ihnen auch bewusst, dass nicht alles weggeworfen werden muss, sondern auch von anderen gebraucht wird und somit weiterverkauft werden kann. Durch diesen Punkt wird auch der Aspekt der Nachhaltigkeit, mit dem sich schließlich unser Seminarfach beschäftigt, deutlich. Den gesamten Gewinn unseres Projektes spenden wir an Ruanda. Dort werden seit vielen Jahren Kinder und Familien durch unsere Schule unterstützt. Durch unsere Einnahmen können wir viel erreichen. Was für uns nicht viel wert ist, kann dort schon ein Leben retten. Dies wollen wir an einem Beispiel verdeutlichen. Die Miete von 15 Regalbrettern ermöglicht einem Kind in Ruanda die Finanzierung von Lebenskosten für einen Monat sowie eine Schulausbildung in einem Internat.
Durch den Aspekt der Nachhaltigkeit wollen wir unserer Schule auch ein neues Bild geben und zusätzliche positive Werbung für das Gymnasium am Steinwald betreiben.
Die Eröffnung der Schülerfirma "Rentables Brett"