
Doris Pack
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Am Freitag dem 28. Mai besuchte uns die EU-Abgeordnete Doris Pack an der Schule, um mit verschiedenen Klassen eine Diskussion zum allgemeinen Thema EU durchzuführen.
Ein paar Tage vor diesem speziellen Treffen haben wir uns mit ein paar Fragen Richtung Zukunft der EU und Aufnahme weiterer Staaten vorbereitet. Außerdem durchstöberten wir Frau Packs Seite (www.dorispack.de), um die Schwerpunkte ihrer Arbeit herauszufinden. Dann kam freitags der große Tag, für die 4. Stunde wurde die Diskussion mit unserer Klasse organisiert. Wir wurden herzlich von Frau Pack begrüßt und sie vergewisserte sich bei Herrn Stoll über unseren Wissenstand zum Thema EU.
Nun kam die erste Frage: Warum gibt es die EU überhaupt?
Die EU-Abgeordnete antwortete auf diese Frage sehr direkt:
"Weil im vergangenen Jahrhundert in Europa wegen jedem Sch*** Krieg geführt wurde, wegen jedem Fleckchen Land und wegen jeder Unsympathie, nach den verheerenden Auswirkungen des zweiten Weltkriegs führte das gemeinsame Leiden der Staaten zu der Erkenntnis, dass sich so etwas nie wieder in der Geschichte Europas wiederholen darf." Sie sprach sich auch dafür aus, wie großartig eine solche Idee sei, nach Jahrhunderten voller Kriege z.B. die Deutsch- Französische Erbfeindschaft abzulegen und man nun endlich beginnt zusammen zu arbeiten.
Die 2. Frage handelte von der Aufnahme der Türkei in die EU.
Dazu hatte Frau Pack eine ganz klare Meinung: Dagegen.
Sie definiert die Türkei als einen asiatischen Staat, zwar liegt ein kleiner Teil im europäischen Raum, doch das sei nicht ausschlaggebend.
Weiterhin sei das Land in großen Bereichen sehr arm und das würde wiederum auch die Menschen in der EU schwer belasten, da Unmengen von Geld in die Türkei fließen würden.
Sie wünscht sich eine klare Zusammenarbeit mit der Türkei wie dies z.B. auch mit Norwegen der Fall ist, doch die Aufnahme lehnt sie ab.
Die 3. Frage handelte von der Zukunft der EU, ob sie noch weitere Staaten aufnehmen soll oder jetzt "dichtmacht" und sich auf eine engere Zusammenarbeit konzentriert.
Hier hat Frau Pack eine klare Vorstellung:
Sie ist der Auffassung, dass in Zukunft noch die Staaten im Balkangebiet (Kroatien, Serbien, Bosnien, Kosovo .....) aufgenommen werden und dann eine ganze Zeit nichts mehr.
In Zukunft sollte sich die EU wieder verstärkt mit Problemen im Inneren beschäftigen. Jetzt gerade in den Zeiten der Griechenland-Krise sei das sehr notwendig.
Durch dieses Stichwort kamen wir zu einem weiteren Thema: Die Griechenlandkrise.
Frau Pack hat eine etwas negative Einstellung zu diesem EU-Mitglied, aufgrund dessen, dass Griechenland falsche Zahlen übermittelt hat, um in die Währungsunion zu gelangen und somit wir Bürger jetzt von unseren Steuern bezahlen müssen. Weiterhin hindert es das Land Mazedonien am Beitritt in die EU aufgrund eines lächerlichen Namens-Streites. (Der Staat darf laut Griechenland nicht Mazedonien heißen.)
Nun erreichten wir das Ende der Diskussion, Frau Pack bedankte sich für die Aufmerksamkeit, wir bedankten uns für die Zeit und die Informationen. Als Abschluss wurde ein Gruppenfoto geschossen.
Im Nachhinein fanden alle Schüler das Treffen interessant, auch wenn Frau Pack nicht alle Meinungen teilte. - Aber was soll man da schon sagen: Das ist eben Politik
Patrik Neuschwander, 10m1
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