Wir spielen mit Bällen

Bericht Maximilian Rieder und Aaron Schmitt, Dezember 2012 

Nachdem es sich andere Projekte zur Aufgabe gemacht hatten, unsere Schule zu schmücken waren unsere Aktivitäten sportlicher Natur. An den fünf Tagen der Projektwoche standen die Sportarten Fußball, Tennis, Handball, Basketball und American Football auf dem Trainingsplan. Trainiert wurden wir ausschließlich von erfahrenen Trainern und ehemaligen Topspielern der jeweiligen Sportart. Des Weiteren leistete Albert Stoll im Rahmen seiner bescheidenen Möglichkeiten Beistand. An dieser Stelle möchten wir anmerken, dass Herr Stoll sich stets bemüht zeigte und auch wenn er gegen die klar überlegen Teilnehmer des Projektes chancenlos schien, er nie den Mut verlor. 

Während die Hundefreunde im Schatten unseres Schulgebäudes einen Parcour aufbauten, sammelten sich die rund 30 sportbegeisterten Schüler bei ausgezeichnetem Wetter auf dem Kunstrasenplatz im Wagwiesental. Das Training übernahm Thorsten Schütte, der uns in der dreistündigen Trainingseinheit mit Abschlussspiel sportlich wie konditionell forderte, was auch an unserem doch schon etwas in die Jahre gekommenen Projektleiter nicht spurlos vorüber ging. Allerdings mussten auch einzelne Teilnehmer beim Abschlussspiel aufgrund von Krämpfen leider pausieren (Adnan H. wir hoffen dir geht es wieder besser).

Am zweiten Tag stand Tennis, die Paradedisziplin unseres stets gut gelaunten Leiters, auf dem Tagesplan. Die Legende besagt es lasse sich einfacher einen Sitzplatz im Bistro finden, als einen Aufschlag von Albert Stoll zu parieren. Trainiert wurden wir von Alex Jung, der uns dankenswerter Weise auch Schläger und Bälle kostenfrei zur Verfügung stellte. Nach einigen Warmmach- und Stretchingübungen starteten wir mit Wettkampfspielen in den Tag. Anschließend fanden wir uns in Zweiergruppen zusammen, um unsere Kräfte im Doppel zu messen. Zum Abschluss sammelten sich die meisten Teilnehmer im Fastfood-Restaurant, bekannt durch das Schild mit dem großen „M“. Hier gelang es einzelnen, die Rekordmarke von 40 Chicken McNuggets zu brechen. Wir finden auch diese Leistung in einem Bericht über eine Projektwoche, in der der sportliche Wettkampf im Vordergrund stand, erwähnenswert.

Zur Mitte der Woche hatten wir ein echtes Highlight zu bieten, denn Albert Stoll gelang es, den ehemaligen Handballweltmeister Christian Schwarzer als Trainier zu verpflichten. An dieser Stelle möchten wir unser Beileid kundtun, für den Schüler [Adnan H], der an diesen Tag aufgrund von körperlicher Erschöpfung leider nicht aktiv teilnehmen konnte. Auch dies ist ein Indikator für das hohe Niveau, das uns über die gesamte Woche hinweg begleitet hat. Handball war für viele Teilnehmer sportliches Neuland, aber motiviert durch die Präsenz des Olympiazweiten von 2004 in Athen zeigten auch sie eine ansprechende Leistung. Vorrangegangen war diesem Training die Referate über die Sportarten Fußball und Tennis, die uns einen kleinen Einblick über Regeln und Wert der Sportart innerhalb der Gesellschaft gewährt haben.

Auch am Donnerstag fanden wir uns nach dem Referat zum Thema Basketball in der Kreissporthalle an der Fernstraße ein. Dieses mal waren zwei Spieler der 2.Bundesligamannschaft der SaarPfalz Braves, allen voran Mario Göhring, unsere Gäste. Hierbei lernten wir verschiedene Dribbling und Abschlussmöglichkeiten am Korb und bewiesen unser können in vier gegen vier Spielen. Leider konnte Albert Stoll an den sportlichen Höhenflug im Tennis nicht anknüpfen und wurde von den Schülern auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. 
Zum Abschluss der Projektwoche erwartete uns ein weiterer, langersehnter Höhepunkt. Ein vierstündiges Training im American Football, geleitet durch Kwame Agjin, einem Bundesliga-Spieler der Saarland Huricanes, verlangte den Teinlnehmern zum Ende der Woche noch einmal alles ab. Gefordert wurde ein hohes Maß an Disziplin und Engagement, welches allerdings auch mit Lob der Trainer belohnt wurde. Niemand wollte sich eine Blöße geben und alle fanden sichtlich Spaß am Spiel, wenn auch nur ohne Körperkontakt gespielt wurde, was sonst ein Mitwirken einzelner, körperlich nicht so belastbarer Personen verhindert hätte. Nach dem kräftezehrenden Training war es auf der Rückfahrt vom Saarbrücker Matzenberg, wo sich das Trainingsgelände der Saarland Hurricanes befindet, deutlich ruhiger als noch auf der Hinfahrt. Trotzdem waren alle glücklich und zufrieden mit dem Verlauf und dem gelungenen Abschluss der Projektwoche, die Gott sei Dank jeder unverletzt überstanden hatte.

An dieser Stelle möchten wir uns im Namen des gesamten Projektes noch einmal ganz herzlich bei Albert Stoll für die überragende Organisation und bei allen Trainern für die gelungene Durchführung der Projektwoche bedanken.