MINT-Projekt im NanoBioLab

Der erste Tag

Am Donnerstag, den 25.04.2013, war es endlich soweit: Die Schüler der MINT-Gruppen 1 und 3 durften das Schülerexperimentierlabor der Universität Saarbrücken besuchen und spannende Versuche durchführen. In Anlehnung an das im Naturwissenschaftsunterricht behandelte Thema „Ernährung“, ging es im Schülerexperimentierlabor darum, die Einlagerung von bestimmten, in den Nahrungsmitteln enthaltenen Stoffen in unseren Körper nachzuweisen. Dazu untersuchten wir zunächst die Bestandteile eines Knochens, indem wir ihn in die Flamme des Brenners hielten. Zurück bleibt hier nur die Knochenerde, die dem Knochen Festigkeit verleiht.

 

Im nächsten Schritt ging es darum, nachzuweisen, dass in Lebensmitteln ein Stoff enthalten ist, der beim Wachsen in den Knochen bleibt, weil er dort eingebaut wird. Dazu verbrannten wir Karotten, Chips, Toastbrot und viele weitere Lebensmittel, um das Ergebnis mit der Knochenerde zu vergleichen.

Der zweite Tag

Am Donnerstag, den 02.05.2013, war es endlich soweit: Die Schüler der MINT-Gruppen 2 und 4 durften das Schülerexperimentierlabor der Universität Saarbrücken besuchen und spannende Versuche durchführen. In Anlehnung an das im Naturwissenschaftsunterricht behandelte Thema „Ernährung“, ging es im Schülerexperimentierlabor darum, den Energiegehalt verschiedener Nahrungsmittel genauer unter die Lupe zu nehmen. Dazu mussten die zu Verfügung stehenden Lebensmittel erst einmal auf ihre Brennbarkeit getestet werden. Besonders die trockenen Lebensmittel wie Chips, Toastbrot und getrocknete Salatblätter erwiesen sich hierbei als echte „Brennstoffe“.

Diese in den Lebensmitteln gespeicherte Energie sollte genutzt werden, um ein kleines Boot anzutreiben. Neben den zur Verfügung gestellten Nahrungsmitteln, durften auch die ebenfalls auf Brennbarkeit getesteten Brennstoffe Diesel, Benzin und Erdgas verwendet werden. Mit der richtigen Mischung an brennenden Lebensmitteln und Brennstoffen fuhren die Boote richtig schnell durch die Wasserwanne.

 Es war ein toller Tag an der Universität. Herzlichen Dank an das Team vom NanoBioLabor und dem Sponsor, der uns eine kostenlose Busfahrt nach Saarbrücken ermöglicht hat.