Wir zeigen, was wir können

Unter diesem Titel verbirgt sich eine Veranstaltung der Klassenstufe 5, die jährlich zu Beginn des zweiten Halbjahres von den Schülerinnen und Schülern selbst gestaltet wird. Sie präsentieren darin auf unterhaltsame Art und Weise, was sie in den vergangenen Monaten am Gymnasium gelernt haben.


2014

Einer der schönsten Abende im Jahr

„Dies ist einer der schönsten Abende im Schuljahr!“ Mit diesen Worten begrüßte die Schulleiterin Frau Weiskircher-Hemmer Eltern, Schüler, Lehrer und alle Anwesenden zur Veranstaltung „Wir zeigen, was wir können“.

Wie jedes Jahr zeigten die Klassen 5 an zwei Abenden, dem 25. und 26. Februar, auf der Bühne der Aula, was sie seit Schuljahresbeginn an ihrer neuen Schule, dem Gymnasium am Steinwald, gelernt haben. Gedichte, mathematische Rätsel, Präsentationen in Französisch, Deutsch und Erdkunde garantierten einen unterhaltsamen Abend. Den Rahmen des abwechslungsreichen Programmes bildeten Beiträge des Faches Musik, wobei jeweils beide Klassen auf der Bühne standen und schwungvoll den Abend begannen und dann auch ausklingen ließen. Die Auftritte wurden wochenlang geprobt, Texte gelernt, Ideen gesammelt, immer wieder umgestaltet, bis endlich der Abend stattfinden konnte. Doch alle waren sich einig, dass es die Mühe wert ist, denn es war ein unvergesslicher Abend.

Einige Bilder zeigen, wie professionell die Kinder auf der Bühne agierten. Doch Bilder können die besondere Atmosphäre dieser Abende nicht einfangen.

Heidi Koob


2013

Die Fünftklässler begeistern das Publikum

Am Mittwoch, den 6. Februar, war es soweit: Die Fünferklassen des Gymnasiums am Steinwald präsentierten in der Aula der Schule ihr Können. Nach einer kurzen Begrüßung übergab Schulleiterin Karin Weiskircher-Hemmer gleich das Wort an die Hauptakteure dieses Abends. Die Schüler brannten darauf, ihren Gästen das mit Mitschülern und Lehrern gemeinsam erarbeitete Programm darzubieten.

Das „Lumpengespenst“ der Klasse 5c bildete einen musikalischen Einstieg in den Abend. Mit französischen Gedichten und einem französischen Rap übernahm im Anschluss die Klasse 5a das Wort. Die Klasse 5b überraschte das Publikum mit einer bunten Auswahl verschiedener Gedichte, unter denen sich sogar einige selbst verfasste befanden.

Die drei Fünferklassen betraten abwechselnd die Bühne. Zu den Auftritten gehörte beispielsweise noch ein Theaterstück, in dem Kühe den Zuschauern die mathematische Fachsprache näher brachten. Ein Blick ins All, aber auch wieder zurück auf die Erde, genauer noch in das Gymnasium am Steinwald hinein, zeigte interessante Themen aus dem Bereich der Erdkunde.

In diesem Jahr neu war der Beitrag des MINT-Projektes. Die Schüler dieser Projektgruppe präsentierten in einer eigenen Power-Point-Präsentation ihre Arbeit im MINT-Bereich. Bilder und Berichte von Tierbeobachtungen im Neunkircher Zoo, vom Wasserprojekt mit dem Schülerlabor und der Arbeit im Biologiepraktikumsraum der Schule fanden beim Publikum großes Interesse.

Bevor der Abend im gemütlichen Umtrunk endete, verabschiedete die Klasse 5b die Gäste mit einem „Ohrwurm“. Zufriedene Schüler, erleichterte Lehrer und begeisterte Eltern, Verwandte und Freunde verließen abends die Aula des Gymnasiums am Steinwald, in der die „Kleinen“ einen ganz großen Abend auf die Bühne gebracht haben.


2012

Ein Lumpengespenst und ein merkwürdiger Apparat

Bericht Heidi Koob, Januar 2012

„Wir zeigen, was wir können“ hieß es wieder für die Klassen 5 am Gymnasium am Steinwald. Und so zeigten am 17. und 18. Januar 2012 die Klassen 5a, 5b und 5c Eltern, Freunden, Lehrern und allen Interessierten in der Aula ihr neu erworbenes Wissen. Der Bogen der Darbietungen reichte von Liedern wie dem „Lumpengespenst“, das bekanntlich dafür verantwortlich ist, dass man keine Ordnung im Zimmer halten kann, bis hin zum „Ohrwurm“, der sich in den Köpfen der Zuhörer fest verankerte. Mit Hilfe eines „merkwürdigen Apparates“ erklärten die Schüler das Rechnen mit Binärzahlen so anschaulich, dass auch allen, die sich nicht für Mathematik interessieren, dieses System verständlich gemacht werden konnte. Auf dem Programm standen heitere Gedichte und Verse von Ernst Jandl, Christian Morgenstern und vielen weiteren Autoren, aber auch eigene Gedichte. Auch die Naturwissenschaften kamen nicht zu kurz und so erklärten kleine Chemiker, Physiker und Biologen, wie sie wissenschaftlich arbeiten und mit unterschiedlichen Fragestellungen an Naturphänomene herangehen. Französische Lieder, Spiele und kleine Sketche bewiesen eindrucksvoll, wie viel Spaß das Erlernen der Sprache unserer Nachbarn machen kann und welche sprachlichen Fertigkeiten innerhalb weniger Monate erreicht werden können. „Es ist immer wieder erstaunlich“, erklärte Schulleiterin Karin Weiskircher-Hemmer, „mit wie viel Freude und Eifer die Kinder diesen Abend vorbereiten und wie selbstbewusst sie sich auf der Bühne bewegen. Dafür lohnen sich all die Arbeit und Mühe, die in der Vorbereitung dieses Abends stecken.“ Nach der Aufführung war Gelegenheit zu einem gemütlichen Beisammensein, bei dem die Eindrücke des Abends diskutiert werden konnten.