Erstes Mint-EC Camp am Gymnasium am Steinwald in Neunkirchen begeistert Schüler*innen

Erstes Mint-EC Camp am Gymnasium am Steinwald in Neunkirchen begeistert Schüler*innen

Am Samstag, den 6.5.2023, fand das erste „Regionalforum  Saarland MINT-EC“ am Gymnasium am Steinwald in Neunkirchen statt. Als Mitglied des nationalen MINT-EC Excellence Netzwerkes bot das Gymnasium am Steinwald allen Informatik interessierten Schüler*innen der MINT- EC Partnerschulen des Saarlandes das Regionalforum zum Bau und Programmierung eines autonomen Calliope-basierten Roboters an. Wer samstags in die Schule kommt, tut dies nicht, weil er muss, sondern weil er sich über das eigentliche Schulwissen hinaus weiterbilden möchte. Vor allem das Thema Programmieren und Informatik erlangt einen immer größeren Stellenwert in unserer Gesellschaft.

Die maximale Teilnehmerzahl von 15 Schüler*innen war sehr schnell erreicht, sodass Schüler*innen unserer Partnerschulen des regionalen Mint-EC Netzwerkes aus dem gesamten Saarland und der angrenzenden Pfalz zu Gast am Steinwald waren. Beteiligte Schulen waren das Cusanus Gymnasium St. Wendel, Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach, Geschwister-Scholl-Gymnasium Lebach, Gymnasium am Krebsberg Neunkirchen und das Gymnasium Birkenfeld. Betreut wurden die Schüler von Matthias Querbach & Mathias Moritz (Lehrer am Gymnasium am Steinwald) und Kimi König (Oberstufenschüler am GaS).

In den ersten Stunden machten sich die Schüler*innen mit den Grundlagen des EVA-Prinzips am Calliope vertraut. Wie kann der Benutzer Eingaben am Microcontroller tätigen? Und wie werden Informationen wieder ausgegeben?

Mit diesem Wissen konnte anschließend der Callibot, ein kleines Robotermodell mit Infrarot- und Ultraschallsensor sowie diversen Motoren und LEDs, gesteuert durch den Calliope, angelernt werden.

Die ersten Roboter sausten schnell über die Schulbänke, sodass der Nachmittag genutzt werden konnte, das Modell eines Rasenmähroboters zu entwickeln, zu programmieren und zu testen.

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Die Verpflegung übernahm das Gymnasium am Steinwald. Zudem gilt ein großer Dank der Stiftung der Metall- und Elektroindustrie e.V., die das Camp im Vorfeld durch die Anschaffung der Callibot finanziell unterstützt haben.

Die Schüler*innen waren sich einig, dass sich der Weg an einem Samstag nach Neunkirchen zum Gymnasium am Steinwald gelohnt hat und sie freuen sich auf weitere Camps der Mint-EC Schulen.

Mathias Moritz

Bundeswettbewerb Physik

Bundeswettbewerb Physik

Tamina Paulus (Klassenstufe 10 Frau Kirst) hat bei der 2. RUNDE DES 29. BUNDESWETTBEWERBS PHYSIK einen 2. Preis erreicht und ist zur Bundesrunde eingeladen, die als Anerkennung, Förderung und als Wettbewerbsrunde zur Ermittlung von Bundessiegern gedacht ist.

In der Bundesrunde wird in Teams mit wechselnder Zusammensetzung gearbeitet und nur die 30 Punktbesten der 2. Runde des 29. Physik-Wettbewerbs werden dazu eingeladen.

Die Bundesrunde wird von Sonntag, 14. Mai, bis Donnerstag, 18. Mai 2023, in Hamburg stattfinden.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der Bundesrunde!

Neunkircher Frühling

Neunkircher Frühling

Freunde des süßen, leckeren Naturprodukts

Kommt am Sonntag (02.04.) zum Neunkircher Frühling auf dem Stummplatz. Dort findet ihr unser Bienen-MINT-Projekt in der Zeit von 13 bis 18 Uhr vor dem Haupteingang des ehemaligen Kaufhofgebäudes.

Wir verkaufen unseren leckeren Schulhonig! Mit dem Erlös übernehmen wir u.a. das Schulgeld für unsere Patenkinder in Ruanda.

Außerdem bieten wir euch an, Kerzen aus unserem eigenen Bienenwachs selbst herzustellen.

Wir freuen uns auf euch!

Bettina Hans

MINT-EC-Regionalforum

MINT-EC-Regionalforum

am Samstag, den 06.05.2023 veranstaltet das Gymnasium am Steinwald in Neunkirchen im Rahmen des MINT-EC-Regionalforums ein Camp zum Thema „Robotik“.

Das Camp richtet sich an die Jahrgangsstufen 8 – 10. Hierzu laden wir herzlich 2-3 Schülerinnen oder Schüler teilnehmender Schulen ein.

Den geplanten Ablauf sowie Zeit und Ort des Treffpunkts entnehmt ihr bitte der Einladung. Teilen ist ausdrücklich erwünscht.
Schülerinnen oder Schüler, die teilnehmen möchten, können sich bis zum 27.04.2023 an folgende Emailadresse melden:
mint@gymnasium-am-steinwald.de oder moritz.mathias@gymnasium-am-steinwald.de

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mathias Moritz

Einladung-MINT-EC-Regioalforum-GAS-06.05.23-Robotik

Schulhonig endlich wieder da!

Schulhonig endlich wieder da!

Wir freuen uns dieses Jahr über eine sehr gute Honigernte. Bereits im Mai haben wir den hellen Frühtrachthonig geerntet, der trotz großer Menge schnell vergriffen war. Jetzt gibt es den Sommerhonig in zwei Varianten zu kaufen, einmal mit höherem Akazienhoniganteil, wodurch dieser flüssig bleibt und einmal einen feinkristallinen cremigen Honig. Das 250g-Glas Honig kostet 3,50 Euro inklusive 0,50 Euro Pfand. 

Mit jedem verkauften Glas unterstützen wir unser Ruanda-Projekt mit 0,50 Euro.

Unser leckerer Schulhonig ist ein besonderes Geschenk. Hierfür gibt es die selbstgenähten, nachhaltigen Geschenksäckchen für 1 Euro das Stück.

Das Ganze könnt ihr im Sekretariat bei unserem fleißigen Bienchen Frau Gölter erwerben.

Bettina Hans

Digitalisierung macht vor Bienen nicht halt

Digitalisierung macht vor Bienen nicht halt

Im Herbst letzten Jahres hat der Bezirksverein Saar e.V. des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) seine Zusage erteilt, das Bienen-MINT-Projekt unserer Schule zu fördern. Wie es sich für eine Förderung durch den VDI gehört, sollte diese auch für Technik ausgegeben werden.

Jetzt könnte man denken: „Technik und Bienen, wie geht das zusammen?“

Alle Kinder des MINT-Projekts in Klassenstufe 5 haben selbst ein Insektenhotel zusammengebaut. Da das Schrauben von Hand für die Jüngsten an unserer Schule doch sehr mühsam ist, sind die 8 Akku-Schrauber, die wir durch die Förderung anschaffen konnten, ein Segen.

Die größte Anschaffung stellen aber zwei Bienenstockwaagen mit Wetterstation und Brutraumsensoren dar. Eine dritte Waage wurde uns für ein Jahr als freundliche Leihgabe der Firma Wolf-Waagen überlassen. Vielleicht finden sich noch Spender, so dass wir diese Juniorwaage im Wert von circa 500 Euro nächstes Frühjahr nicht zurückschicken müssen.

Aber was können unsere Bienenstockwaagen? Wozu sind sie gut?

Die Waagen messen das Gewicht des Bienenstocks, und dies alle 5 Minuten. Durch diese genauen und häufigen Messungen werden plötzliche, große Gewichtsverluste erkannt und dem Imker als Nachricht per SMS mitgeteilt, falls diese deutlich zu hoch ausfallen. So kann der Imker erkennen, ob ein Volk schwärmt. Diese Funktion hat für mich eine große Bedeutung. Durch die Lage unserer Schule im Grünen mit wenig direkten Nachbarn würde ein Schwarm höchstwahrscheinlich unentdeckt bleiben. Ein Bienenschwarm, der nicht eingefangen werden kann, bedeutet den Verlust einer teuren Zuchtkönigin und den Ausfall einer Honigernte bei einem Volk, da alle Flugbienen mit vollem Honigmagen und der Königin die Bienenbeute verlassen und eine neue Behausung suchen. Zurück bleiben circa die Hälfte der Arbeiterinnen zusammen mit einer verdeckelten Königinnenzelle. Bis die neue Königin schlüpft, dauert es meist noch eine Woche. Dann wiederum dauert es ungefähr eine Woche, bis die neue Königin außerhalb des Bienenstockes beim Hochzeitsflug von Drohnen begattet wird. Dieser Hochzeitsflug ist ein kritischer Moment, denn nicht alle Königinnen finden wieder in ihren Bienenstock zurück. Der Verlust liegt etwa bei 15 %. Zurück im Volk legt die frisch begattete Königin nach einer weiteren Woche Eier. Nach 21 Tagen schlüpfen aus diesen die ersten Arbeiterinnen der neuen Königin. Man erkennt nun, dass ein Schwarm einem Volk einen Entwicklungsrückstand von 4-6 Wochen einhandelt. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass spätestens im Juli die Trachtzeit der Bienen zu Ende geht, kann man nachvollziehen, dass ein Schwarm vom Imker nicht begrüßt wird. Das hört sich sehr wirtschaftlich an, aber das ist die Realität. Ein Bienenvolk verursacht im Laufe eines Bienenjahres eine Menge Kosten. Es müssen Futter, Mittelwände (Wachsplatten), Varroabehandlungsmittel, Rähmchen usw. eingekauft werden. Dies finanzieren wir durch die Einnahmen aus dem Honigverkauf, von dem wir mit einem Teil auch unser Ruanda-Projekt unterstützen. Unser finanzielles Polster ist durch die schlechte Honigernte im letzten Jahr geschmolzen, so dass ich über die Überwachung durch unsere Bienenstockwaage sehr froh bin. Lassen wir mal den wirtschaftlichen Aspekt eines verlorenen Bienenschwarms außen vor, würde ich dennoch versuchen, einen Schwarm einzufangen. Der Bienenschwarm hat in der freien Natur keine Chance zu überleben. Wenn Honigbienen nicht regelmäßig gegen den Schädling Varroa-Milbe behandelt werden, stirbt das ganze Volk.

Wir können über die Warnfunktion der Waage auch bemerken, wenn ein Bienenvolk gestohlen wird. Durch die Waage kann man über den Winter den Futterverbrauch kontrollieren und gegebenenfalls eingreifen. Parallel erfasst der Brutraumsensor die Temperatur im Brutraum, welche gerade im Winter anzeigt, ob es einem Bienenvolk gut geht. Über die Wetterstation werden Außentemperatur, Niederschlagsmenge, Windstärke und Richtung erfasst. Dreimal am Tag werden die Daten über das Mobilfunknetz auf den Server der Firma Wolf gesendet. Der Imker kann auf diese Daten über eine Übersichtsseite im Internet zurückgreifen oder sich die Daten in Form einer Excel-Tabelle runterladen.

Wir am Gymnasium am Steinwald können die erworbenen Daten vielseitig nutzen. Sie ermöglichen auch bei schlechtem oder kühlem Wetter einen Einblick in den Gesundheitszustand eines Bienenvolkes, ohne dieses zu öffnen. Die Bienen-MINT-Kinder lernen, die gewonnenen Daten zu lesen und zu interpretieren. Im MINT-Unterricht 6 können die Kinder mit Hilfe dieser real gewonnenen Messwerte den sinnvollen Umgang mit Daten, wie zum Beispiel die Möglichkeiten der grafischen Darstellung erlernen. Vielfältige Einsatzmöglichkeiten in den Fächern Mathematik, Informatik, Physik, Biologie und Geografie stehen uns nun offen.

Die Daten der sogenannten Masterwaage sind für jeden Interessierten über unsere Schul-Homepage einsehbar.

Der Vorsitzende des Bezirksvereins Saar des VDI, Herr Helmut Süsser, regte auch die Installation einer Kamera an den Bienenvölkern an. Ich bin sehr begeistert von der Idee. Das IT-Team unserer Schule hatte auch im November letzten Jahres seine Unterstützung bei dem Projekt zugesagt. Ohne diese würde es sich nicht realisieren lassen, da wir bei der Installation der Kamera auf die Mitarbeit des Landkreises angewiesen sind. Leider sind wir bisher keinen Schritt weitergekommen. Ich werde aber weiterhin keine Ruhe beim Landkreis geben und darauf drängen, dass das zugesagte Projekt „Kamera am Bienenvolk“ auch umgesetzt wird.

An dieser Stelle möchte ich nochmal explizit dem Bezirksverein Saar e.V. des VDI für die Finanzierung danken und meinem Imkerkollegen Andreas Hosse, ohne den die Installation der Waagen an den Bienenvölkern gar nicht möglich gewesen wäre. Das MINT-Bienenprojekt an unserer Schule wäre ohne diese personelle Unterstützung durch Andreas Hosse oder anderen Mitgliedern des Bienenzuchtvereins Ottweiler undenkbar. Ein herzliches Danke an alle ehrenamtlichen Helfer!

Bettina Hans

Fotos: Tanja Wolf

Sehen Sie weitere Artikel zum Thema:

Saarbrücker Zeitung vom 09.06.22

Ottweiler Zeitung, Ausgabe 25/2022

Siegerinnen „Junior.ING“ ausgezeichnet

Herzlichen Glückwunsch an die Landessiegerinnen des Schüler:innenwettbewerbs „Junior. ING“ der Ingenieurskammer des Saarlandes, die an der Universität des Saarlandes – Saarland University ausgezeichnet wurden. Insgesamt 107 Skisprungschanzenmodelle wurden eingereicht.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot war Schirmherrin des Schüler:innenwettbewerbs und ist beeindruckt von den vielen kreativen und technisch hervorragend ausgeführten Modellen.

Wir gratulieren Sophie Lau mit ihrem Modell „Grauer Adler“, 8. Klasse des Gymnasiums Johanneum (Homburg) zum 1. Platz in der Kategorie I, Mia Siegel, Lucia Fassbender und Lotta Schwaiger mit „Starlit Skip“, 8. und 9. Klasse der Montessori Gemeinschaftsschule Saar zum 1. Platz in der Kategorie II, sowie Johanna Momber und Annika Diener mit „JoAn-Schanze“, 10. Klasse des Gymnasium am Steinwald Neunkirchen zum Sonderpreis für Gestaltung.

Kooperation mit Umwelt-Campus Birkenfeld zum Thema Nachhaltigkeit

Kooperation mit Umwelt-Campus Birkenfeld zum Thema Nachhaltigkeit

Im Rahmen des S.U.N. Projekts (Schulen und Umwelt-Campus pro Nachhaltigkeit) bekamen unsere fünften Klassen vor den Weihnachtsferien Besuch von Frau Kriegsmann und Frau Schmidt, beide Studierende am Umwelt-Campus Birkenfeld.

Im zentralen Themenkomplex „Nachhaltigkeit“ hatten sich unsere Schülerinnen und Schüler für die Schwerpunktthemen „Abfall“ und „Ernährung“ entschieden. Dass diese beiden Themen junge Menschen in besonderem Maße interessieren, zeigte sich vor allem in der praktischen Gruppenarbeitsphase sehr deutlich. Trotz des bemerkenswert guten Vorwissens zum Themenbereich erfuhren unsere Schülerinnen und Schüler viel Neues zum konkreten Umsetzen von Nachhaltigkeit im Alltag. Wir bedanken uns für den Besuch und freuen uns auf eine regelmäßige Kooperation mit dem Umwelt-Campus. (F. Hans)

Problem des Monats November 2021: „Atlas-Karten einfärben“

Problem des Monats November 2021: „Atlas-Karten einfärben“

Am Montag, 29.11.2021 wurden die Gewinner des Problem des Monats November 2021 durch den Schulleiter Herr Gräber und den betreuenden Lehrer Herr Garcia Mateos geehrt.

Im Problem des Monats November wurde ein sehr praktisches Problem der Buchverlage thematisiert, nämlich das Einfärben von Atlas-Karten mit verschiedenen Farben.

Unter den richtigen Eingaben wurden drei Schülerinnen und Schüler mit Preisen geehrt, die vom Schulverein gestiftet wurden.

Im November beglückwünschen wir folgende Schülerinnen und Schüler:

Liam Jacobs, 5a

Alienna Martin, 5c

Jaron Mielchen, 7a

vlnr.: Herr Garcia Mateos, Jaron Mielchen (7a), Alienna Martin (5c), Herr Gräber (Schulleiter)
vlnr.: Herr Garcia Mateos, Liam Jacobs (5a), Herr Gräber (Schulleiter)

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vielen herzlichen Dank. Bitte weiter mitmachen, denn Mitmachen lohnt sich!

Das neue Problem des Monats Dezember, das letzte für dieses Jahr, ist am Schwarzen Brett im Foyer ausgehängt und auf OSS verfügbar.

Viel Erfolg beim Knobeln.

NanoBioLab Science School

NanoBioLab Science School

Das Gymnasium am Steinwald ist seit Juni 2020 NanoBioLab Science School und damit einer der ersten Kooperationspartner des Schülerlabors NanoBioLab als NanoBioLab Science School. Pandemie bedingt musste die Plakettenübergabe immer wieder aufgeschoben werden. Endlich konnte nun unter neuer Schulleitung die Plakette am 10.11.2021 übergeben werden.

Beim NanoBioLab handelt es sich um ein Schülerlabor der Physikalischen und Didaktik der Chemie der Universität des Saarlandes (UdS), welches in die universitäre Lehrerausbildung eingebettet ist.

https://www.uni-saarland.de/lehrstuhl/kay/schuelerlabor-nanobiolab/nanobiolab-science-schools.html

Schülergruppen der Klassenstufen 5-12(13) können im NanoBioLab passgenau zum Lehrplan experimentieren. Die Experimente sind so gestaltet, dass der Lösungsweg nicht genau vorgezeichnet ist und Freiräume zum Entwickeln eigener Problemlösungsstrategien im Sinne des Forschenden Lernens gegeben sind.

Als NanoBioLab Science School setzen wir gemeinsam neben den Schülerlabor-Besuchen auch Projekte in der Schule vor Ort oder im NanoBioLab um.

Der Kooperationsvertrag zwischen Schule und UdS soll den Grundstein für eine längerfristige Zusammenarbeit im Bereich Digitalisierung im naturwissenschaftlichen Unterricht legen.

Ein Ziel der Kooperation ist ein gegenseitiger Austausch zwischen Schule und der aktuellen fachdidaktischen Forschung. Durch eine enge Zusammenarbeit praktizierender Lehrkräfte und der Chemiedidaktik der UdS sollen gemeinsam Materialien und Methoden entwickelt werden, die in den laufenden Unterricht integriert werden können, um auf diese Weise die Digitalisierung im naturwissenschaftlichen Unterricht stärker etablieren zu können.

Des Weiteren können die Erkenntnisse der aktuellen fachdidaktischen Forschung direkt in der Praxis getestet und bewertet werden. Eine Vielzahl von Unterrichtskonzepten in analoger und digitaler Form stehen bereits zum Einsatz für den Unterricht bereit.

Im Zuge von Fort- und Weiterbildungen im Bereich Digitalisierung sollen die Lehrenden und die Lernenden für den Umgang mit digitalen Medien sensibilisiert werden und ihr Kompetenzerwerb in der digitalen Welt im jeweiligen Fachunterricht gefördert werden. Beispiele hierfür sind der Einsatz von Erklärvideos (z.B. Explainistrys), interaktiven eBooks (Multitouch-Learning-Books (MLB) oderMultitouch-Experiment-Instructions (MEI)), digitale Messwerterfassung, Augmentet Reality-Anwednungen…

Ein weiteres Ziel der Kooperation ist es, eine bessere Verzahnung zwischen Universität und Schule zu erreichen und so zukünftige Studierende für ein MINT-Studium an der UdS zu gewinnen. Gemeinsam sollen Strategien erarbeitet werden, mit denen Schülerinnen und Schüler frühzeitig Einblicke in die MINT-Studiengänge erhalten.

Von links: Herr Moritz (Koordinator MINT des GaS, Frau Eichinger (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der UdS), Herr Prof. Kay (UdS) , Herr Gräber (Schulleiter des GaS) und  Frau Lang (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der UdS)

Juni 2020: https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/neunkirchen/neunkirchen/gas-kooperiert-mit-uni_aid-53158689